Oberschlesien emanzipiert sich: Teil 2 – Oberschlesier in den Reihen der deutschen Minderheit

Oberschlesier in den Reihen der deutschen Minderheit – Teil 2

Deutsche Minderheit im Niedergang?
1991 stellten die Deutschen noch sieben Abgeordnete im Warschauer Sejm und einen Sitz in der zweiten Kammer, dem Senat. Doch die Euphorie der Anfangsjahre ist einer zunehmenden Ernüchterung gewichen. Ins polnische Parlament schaffte es bei den Wahlen 2011, wie schon 2007, nur noch ein einziger Repräsentant der Deutschen. Und das, obwohl die Vertreter der Deutschen im Sejm, dem polnischen Parlament, von der 5-Prozent-Hürde befreit sind! Was weniger bekannt ist: Um im Sejm vertreten zu sein muss der jeweilige Kandidat im Wahlkreis auch genügend Stimmen sammeln – im Fall der kleinsten Woiwodschaft Oppeln ist es gleichzeitig der Wahlkreis. Bei den Wahlen 2011 gab es genügend Platz nach unten. Ein weiterer Grund, warum die Deutschen in Zukunft ihren letzten Vertreter im polnischen Parlament verlieren könnten. An dieser Stelle drängt sich die Frage auf, haben die Deutschen in Polen bereits genügend erreicht?

Bei der Bezirks- und Kommunalwahl (Selbstverwaltungswahl der Woiwodschaften – Polen ist wie Frankreich ein zentral regierter Staat) im November 2010 trat das Wahlkomitee der Deutschen Minderheit im Bezirk Oppeln mit dem Slogan „Mit schlesischem Charakter“ an. Die deutsche Minderheit gewann 17,8 Prozent der Stimmen und zog mit 6 Sitzen in den Oppelner Sejmik (Regierung im Bezirk Oppeln) ein. Im Vorfeld der Bezirks- und Kommunalwahl im November 2014 haben polnische Nationalkonservative der Partei „Recht und Gerechtigkeit“, Prawo i Sprawiedliwość (PiS) in Oppeln, von denen weiter unten noch zu lesen sein wird, wieder einmal die antideutsche Karte gespielt: „Wir werden alles daran setzten, die deutsche Minderheit von der Selbstverwaltung in den Gemeinden und im Sejmik auszuschließen!“ Die Bürgerplattform, Platforma Obywatelska (PO), errang neun Mandate, die Polnische Volkspartei, Polskie Stronnictwo Ludowe (PSL), acht Mandate und die Partei Recht und Gerechtigkeit, Prawo i Sprawiedliwość (PiS), fünf Mandate. Das Wahlkomitee der Deutschen gewann sieben Mandate und baute damit ihre Regierungsbeteiligung in der Oppelner Regierung aus. Gebildet wurde eine Koalition aus Bürgerplattform, der Polnischen Volkspartei und der Deutschen Minderheit.

Zwischen der Volkszählung 2002 und 2011 blieb die Zahl der bekennenden Deutschen in Oberschlesien konstant bei 148.000 Menschen. Die Zahl der Personen mit einem deutschen Pass liegt allerdings bei mindestens 300.000 (offizielle Angabe des Auswärtigen Amtes, Stand 2013). An diesem eher zögernden Bekenntnis lässt sich ablesen, dass den Menschen Schlesien und das Schlesiertum näher ist als Deutschland oder das Deutschtum. Dennoch hat die deutsche Minderheit keinen Grund, sich als Minderheit kleiner zu machen als sie ist. Wir appellieren an sie: Zieht Euch nicht in ein kulturelles Ghetto zurück, sondern helft mit, unser vielseitiges Erbe zu bewahren!

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Nein zu Oberschlesien? Ja zu Opolszczyzna!
1999 sind die Woiwodschaften – es sind Verwaltungs- bzw. Regierungsbezirke, keine Bundesländer – administrativ neu geordnet worden. Aus den 49 Klein-Woiwodschaften hätten zunächst 12 Verwaltungseinheiten in weitgehend historischen Grenzen entstehen sollen. 16 sind es schließlich geworden.

Die Bevölkerung der Woiwodschaft Oppeln leistete entschieden Widerstand gegen die Auflösung ihres Regierungsbezirks. Die deutsche Minderheit im Oppelner Land (poln. Opolszczyzna) hatte die Befürchtung, ihren Einflussbereich zu verlieren, würde sie mit Kattowitz und dem schlesischen Revier verschmelzen. Nicht nur die Deutschen, sondern auch die polnische Bevölkerung fühlte sich mit ihrer Woiwodschaft verbunden. Beide Gruppierungen übten enormen Druck aus, um keine gemeinsame Verwaltungseinheit mit der Woiwodschaft Schlesien bilden zu müssen. Mit Erfolg. Die widernatürliche Teilung des historischen Oberschlesiens, die Trennung zwischen Oppeln und Kattowitz blieb dadurch weiterhin bestehen, ähnlich wie die frühere Teilung Deutschlands, zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik. Das Oppelner Schlesien wirkt nun – jedenfalls von außen betrachtet – wie ein Reservat der Deutschen. Dieser Eindruck verstärkt sich dadurch, dass bei der Verwaltungsreform von 1999 das Oppelner Schlesien die kleinste Woiwodschaft Polens darstellt. Die Deutschen in der Woiwodschaft Schlesien hingegen sind heutzutage kaum noch erkennbar, obwohl ihre Zahl bei den Deutschen Freundschaftskreisen 1994 noch bei immerhin rund 80.000 lag. Wurden doch dem historischen Ost-Oberschlesien 50 % altpolnischen Gebietes zugeschlagen obwohl zwischen Tschenstochau und Sosnowitz mit dem jeweiligen Umland zum schlesischen Kernland eine deutliche mentale und kulturelle Grenze spürbar ist. Ein weiterer Ausdruck des Verwaltungsverständnisses entstand die Doppelstadt Bielitz-Biala. Der Fluss Biala durchzieht die oberschlesischen Stadt Bielitz und die kleinpolnischen Stadt Biala. 1951 blieb die administrative Zusammenlegung bestehen, seit der letzten Verwaltungsreform 1999 gehört Biala mit einem kleinpolnischen Umland zur Woiwodschaft Schlesien, historische Grenzen wurden auch hier missachtet. Bei anderen vermeintlichen Doppelstädten wie Ulm (Baden-Württemberg) und Neu-Ulm (Bayern) oder Mainz (Rheinland-Pfalz) und Wiesbaden (Hessen) wirken und arbeiten die Rathäuser, Stadtverwaltungen und städtischen Betriebe beispielhaft zusammen, gerade wenn sie in unterschiedlichen Bundesländern liegen und durch einen Fluss getrennt sind.

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Auch wenn es seit 1922 keine Gebietskörperschaft Oberschlesien mehr gibt, spätestens seit 2002 hat eine Veränderung des regionalen Bewusstseins eingesetzt und wenn diese Entwicklung anhält, wovon man ausgehen kann, kann die Teilung der Woiwodschaften Oppeln und Schlesien (Kattowitz) aufgehoben werden. Die letzte Volkszählung brachte es an den Tag: Im historischen Oberschlesien, im Teil der in Polen liegt, leben etwa vier Millionen Einwohner, von denen etwa eine Million Schlesier sind. Mit einem Bevölkerungsanteil von gut 25 Prozent bilden sie eine feste Größe.

Die Schlesische Autonomiebewegung – Freund oder Feind der Deutschen?
Die Versuche aus den Reihen der deutschen Minderheit, im Oppelner Schlesien eine gemeinsame Wahlliste mit der Autonomiebewegung zu bilden, wurden im Keim erstickt. Was den deutschen Schlesiern in der Oppelner Woiwodschaft enorme „Bauchschmerzen“ bereitet, ist bei den DFKs im Bezirk Schlesien eine logische und eher pragmatische Angelegenheit. Bei den Bezirks- und Kommunalwahlen kandidieren Vertreter der Deutschen Freundschaftskreise auf der Wahlliste der Autonomiebewegung. Diese Tatsache ist auch ein stückweit Ausdruck des Alleingelassenseins durch die Führung der deutschen Minderheit. Vermutlich befürchten die führenden Köpfe der deutschen Schlesier, dass – falls die deutsche Minderheit im Bezirk Oppeln mit der Autonomiebewegung gemeinsame Sache machen würde – die hohen Zahlungen der Bundesregierung geringer werden oder gar ausbleiben könnten. Andere Gründe sind für uns kaum ersichtlich, denn ideologisch, mental, historisch und sprachlich liegt man nicht weit auseinander!

Neues Wahlrecht für Auslandsdeutsche
Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus und der deutschen Wiedervereinigung war bei den in der Heimat verbliebenen Oberschlesiern Hoffnung aufgekeimt, von Deutschland wenigstens in irgendeiner Form wahrgenommen zu werden. Sie hat sich nicht erfüllt, im Gegenteil, eine Desillusionierung hat sich breit gemacht.
Man ist ja deutscher Staatsbürger, wollte dementsprechend dazugehören und nach Möglichkeit mitwirken z.B. den Deutschen Bundestag mitwählen. 1994 bereits forderte der Deutsche Freundschaftskreis in Ratibor seine Mitglieder auf, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Warschau untersagte dies damals, aber auch das deutsche Recht setzte dem enge Grenzen. 2013 wurde das deutsche Bundeswahlgesetz geändert und eröffnete erstmals im Prinzip allen deutschen Staatsbürgern im Ausland das Wahlrecht. Seitdem können nahezu alle volljährigen Oberschlesier mit deutscher Staatsangehörigkeit den Bundestag mitwählen. Reichlich spät, was aber soll man auch zu dem geringen Interesse der deutschen Politik an den Oberschlesiern sagen? Weltweit sind die Oberschlesier die wohl größte Gruppe der Auslandsdeutschen. Die deutschen Politiker haben sich in den letzten 25 Jahren bei ihren oberschlesischen Landsleuten reichlich rar gemacht und sich mit ihnen wenig solidarisch gezeigt. Es gilt anscheinend als nicht mehr zeitgemäß.

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Auch wer nie in Deutschland gelebt hatte oder gemeldet war, konnten durch die erwähnte Gesetzesänderung als deutscher Oberschlesier an der Bundestagswahl 2013 teilnehmen. Das Verfahren lief folgendermaßen ab: Der Stimmberechtigte aus Oberschlesien wählt frei eine Gemeinde oder Stadt in Deutschland, mit der er sich persönlich verbunden fühlt, und schickt seinen Wahlantrag dorthin. Anschließend wird er in deren Wählerverzeichnis eingetragen und bekommt seine Briefwahlunterlagen zugesandt. Eigentlich ganz einfach. Die abgegebene Stimme fällt somit einem deutschen Bundestagskandidaten zu. Einen Nutzen oder eine positive Auswirkung auf Oberschlesien hat es kaum, normalerweise weiß der Gewählte gar nicht, dass er auch Stimmen aus Oberschlesien bekommen hat. Bereits im Vorfeld der Bundestagswahl ist bekannt geworden, dass die Wahlämter einiger Städte die Wahlanträge der deutschen Oberschlesier gegen geltendes Recht abgelehnt haben, entsprechende Belege liegen uns vor für Papenburg, Gelsenkirchen und Ratingen. Andere Kommunen wandten das neue Recht korrekt an. Der Grund für die Entscheidung gegen die oberschlesischen Wähler war offenbar schlicht Unkenntnis der geänderten Rechtslage. Aber auch in anderen Fällen gewinnt man den Eindruck, dass es laut mancher bundesdeutschen Behörde Deutsche geben könnte, die gleicher sind als andere. Obwohl die Behörden bei interpretierbaren Gesetzen auch einen Auslegungsspielraum zu Gunsten der betroffenen Bürger haben, entscheiden sie oft genug zu deren Ungunsten. In Oberschlesien wiederum fühlen sich viele Deutsche durch solche Herabsetzungen seitens ihres
Vaterlandes nicht nur enttäuscht, sondern wörtlich als „Deutsche zweiter Klasse“. Genau so äußerte sich unter anderem Bruno Kosak, als er an der Bundestagswahl teilnehmen wollte, sein Wahlantrag jedoch abgelehnt wurde. Unterschiedliche Zeitungen, Internetportale und selbst die Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien berichteten darüber. Der ehemalige Lehrer aus Cosel, Jahrgang 1936, setzt sich seit Jahrzehnten für die in Schlesien verbliebenen Deutschen und ihre Rechte ein. 1991 wurde er für die Fraktion der Deutschen Minderheit in das erste demokratisch gewählte Parlament in Warschau gewählt, er gehört zu den Gründern der Deutschen Bildungsgesellschaft (DBG) in Oppeln und vertrat im Regierungsbezirk Oppeln von 1998 bis 2010 als Abgeordneter die Deutsche Minderheit.

Wir meinen: Demokratie geht anders! Anstatt sich unter diesen Voraussetzungen an der Bundestagswahl zu beteiligen, sollten die Oberschlesier lieber am politischen Prozess in der Heimat mitwirken und die Herausforderung der Schlesischen Autonomiebewegung annehmen.

Im Zusammenhang mit der erwähnten Änderung des Bundeswahlgesetzes erklärte ein Bundestagsabgeordneter, dass durch die von Hitlerdeutschland geführte „Deutsche Volksliste (DVL)“ – mit ihr wurde die autochthone und polnische Bevölkerung in Ost-Oberschlesien kategorisiert und bekam einen neuen Rechtsstatus – etwa 800.000 Menschen stehen neben dem bereits bestehenden polnischen Pass auch die deutschen Ausweispapiere und Staatsangehörigkeit zu oder Sie besitzen diese bereits. Bereits 2005 bestätigte die Bundeszentrale für politische Bildung im Grundlagendossier Migration eine ähnlich hohe Zahl, demnach leben noch mindestens 600.000 Deutsche in Polen. Am Staatsangehörigkeitsrecht der Oberschlesier ändert es nichts. Auch wenn der deutsche Pass ihnen schon längst zusteht haben sie offenbar ihn gewollt oder nicht gebraucht, jedenfalls haben ihn bisher weniger als die Hälfte der Berechtigten beantragt. Oberschlesien ist den Menschen nicht nur Heimat, sondern auch Vaterland! Offiziell sind ungefähr 300.000 „Polen“ zugleich auch deutsche Bürger. Bei der Volkszählung im Jahr 2011 empfanden sich ca. 376.000 Schlesier, 125.000 aus der Woiwodschaft Oppeln, vielleicht nicht ganz unbegründet, als Teil einer schlesischen Nation, so dass die bekennenden Deutschen auf rund 148.000 schrumpften
(die Aufschlüsselung wird an späterer Stelle genauer nachzulesen sein). Um auf ihre Abstammung hinzuweisen warben im Vorfeld der Volkszählung die Vertreter der deutschen Minderheit damit, die ethnische Zugehörigkeit mit Schlesisch und die und Nationalität mit Deutsch anzukreuzen.

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Die Politik der deutschen Minderheit
Für den Niedergang der Deutschen in Oberschlesien ist nicht die Autonomiebewegung verantwortlich, wie die Führung der deutschen Minderheit oft behauptet, sondern sie selbst. Die Entwicklung stagniert, um nicht zu sagen, dass sie prekär ist. Die Pflege und Stärkung der deutschen Sprache und Kultur sollte im Vordergrund stehen. Stattdessen wird wertvolle Zeit und Energie für sinnlose Kampagnen gegen eine angebliche „fremde“ Minderheitensprache, das Oberschlesische, verschwendet. Nicht allein deutschsprachige Kindergärten und Schulen sind die Lösung. Die Einbindung der Eltern und Großeltern und die Überzeugung, dass Deutsch als Sprache ein Zugewinn und eine Ergänzung bedeutet und keine Konkurrenz darstellt. Interkulturelle Kompetenz, Mehrsprachigkeit, Heimatgefühl, Region der zwei und drei Kulturen und das Wecken von Neugierde sind nur einige Stichworte. Gemeint ist hier, Schlesisch, Deutsch, Polnisch, Tschechisch und Mährisch – Multinationalität wie es schon seit Urzeiten war!
Mehr aus politischem Kalkül als aus Überzeugung wird bei der Minderheit eine Bismarcksche Politik versucht. Der „Polonisierung“ wird „Germanisierung“ entgegengesetzt, was zum Beispiel die Sprache angeht. Die Geringschätzung gegenüber der oberschlesischen Mundart ist besonders töricht, weil sie die eigentliche Muttersprache der meisten Oberschlesier ist – und schon immer war. An ihr hängen viele, die sich bisher als Deutsche betrachten. Die Entwederoder- Rhetorik wird dazu führen, dass sich manch einer, vor die Wahl gestellt, vom Deutschtum abwenden wird. Ja, dieser Prozess ist bereits in vollem Gange, wie insbesondere die letzte Volkszählung gezeigt hat.

Neue Führungsriege der Deutschen Minderheit seit 2008
Gottlob hat sich die Führungsspitze der Deutschen Minderheit verjüngen können. Gewissermaßen in Erbfolge wurden 1991 die politischen Aufgaben von Vater Johann Kroll auf seinen Sohn Henryk übertragen. 2008 ging diese „Ära Kroll“ zu Ende. Große Verdienste um die Deutschen in Polen haben beide. Der 1971 geborene Norbert Rasch ist nun Aushängeschild und Vorsitzender der Deutschen im Oppelner Schlesien. Ein weiteres junges Gesicht ist Rafał Bartek, Geschäftsführer des Hauses der deutsch-polnischen Zusammenarbeit in Oppeln und Gleiwitz.

Die Medien der Deutschen Minderheit
Die Deutsche Minderheit verfügt über eine Reihe von unterschiedlichen Medienkanälen. Seit einigen Jahren finden die Leser in der Regionalen Oppelner Zeitung, Nowa Trybuna Opolska (NTO), die Beilage „Heimat“. Das Internetradio der deutschen Minderheit im Hultschiner Ländchen wird bereits seit geraumer Zeit vom deutsch-polnischen Internetradio Mittendrin aus Ratibor unterstützt. Erst jüngst wurde die wohl älteste und auflagenstärkste Zeitung, das Schlesische Wochenblatt www.wochenblatt.pl, mit Radio Opole und der Produktionsgesellschaft Pro Futura redaktionell zusammengelegt. Das Schlesien Journal zum Beispiel erscheint wöchentlich bei You Tube. Der Inhalt erstreckt sich über Kultur, Gesellschaft, Sport, Wirtschaft, Geschichte und Religion.

Ende des 2. Teiles und  des 1. Kapitels.

(Teil 1 hier)

Die beiden Hauptautoren dieser Broschüre sind Robert Starosta und Lukas Moj.

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Pejter Długosz

ur. 1978. Aktywny dlŏ Ślōnska ôd 2000 roku. Założōł m.in. Młodzież Gōrnoślōnskõ i Stowarzyniy Ôsobōw Nŏrodowości Ślōnskij. Bez lata aktywny we RAŚ. Tera kludzi wydŏwnictwo Silesia Progress.

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